Ab ins Gebirge!

Vielleicht sind Sie nicht der typische Strandurlauber, sondern flüchten lieber in die Berge? Auch hier entstehen großartige Fotos - mit ein paar simplen Tricks.

Unsere Tipps haben wir ihnen natürlich auch als kleinen Beipackzettel zum herunterladen und ausdrucken aufbereitet.

Vorab achten Sie bitte auf das Gewicht! Bei längeren Wanderungen kann zu schweres Equipment den Spaß verderben.

  • Nutzen Sie lieber Zoomoptik mit einem Weitwinkelobjektiv, als mehrere Festbrennweiten oder handliche Kompaktkameras mit Zoom.

Seien Sie vorbereitet!

  • Nehmen Sie ausreichend Speicherkarten, Batterien oder Akkus mit. Nichts ist ärgerlicher als tolle Motive mangels Energie oder Speichervolumen verpassen zu müssen.

 

Technik

Mit steigender Höhe steigt der Dunst. Die Bilder wirken flau und unscharf.

  • Ein Polfilter schafft Abhilfe.

Das Mittagslicht ist sehr hart, dadurch entstehen heftige Kontraste zwischen Himmel, ggf. Schnee und dunklen Fels.

  • Machen Sie Belichtungsreihen mit -2 -10 +1 +2 Blenden.
  • Fotografieren Sie wahlweise in RAW oder HDR Programmen (hoher Dynamikumfang).

Selfmade-Stativ:

  • Stecken Sie einen Luftballon ein, mit Sand oder Reis gefüllt (nicht zu prall) ergibt er eine sichere Ablage für Ihre Kamera.

 

Gestaltung

Der Vordergrund rundet Ihr Bild erst ab.

  • Ein Edelweiß vor dem massiven Bergpanorama, die Kuh mit Glocke vor dem Tal – suchen Sie typische Motive der Region.

Höhe und Weite lassen sich nur schwer einschätzen. 

  • Bezüge helfen. Beziehen Sie Menschen mit ein: Eine tiefe Schlucht wirkt noch imposanter, wenn ein ameisengroßer Wanderer unten steht oder sich winzige Kletterer an einer hohen Felswand befinden.

Fotografieren Sie auch Klassiker.

  • Wegweiser, Almhütte mit Blumenschmuck, Hüttengaudi
  • innen ISO 400-800
  • Blitz wenn möglich indirekt gegen die Decke richten
  • Blitz nicht zu stark und eine längere Belichtungszeit wählen (1/60) – so können Sie die Stimmung verewigen

Schlechtes Wetter ist auch in den Berge keine Ausrede, nicht zu fotografieren.

  • Suchen Sie Kontraste: Paragleiter am Wolkenhimmel, bunte Kletterer am grauen Fels.

Suchen Sie sich Gleichgesinnte.

  • Am besten Begleiter die ebenfalls gerne fotografieren. Wenn Ihr Mitreisender nur den Gipfel oder die Hüttengaudi im Kopf hat, ist es mit der entspannten Fotografie vorbei.